Grünes Klassenzimmer am Tagebaurand (Beispielidee 2)
Ein Naturerlebnisraum mit heimischen Pflanzen, Insektenflächen und Lernstationen macht den Wandel ehemaliger Tagebaulandschaften für Kinder und Erwachsene erlebbar.
Auf einer kommunalen Grünfläche in der Nähe des Tagebaurandes soll ein öffentlich zugängliches "Grünes Klassenzimmer" entstehen. Gemeinsam mit Schulen, Kitas und einem Naturschutzverein werden heimische Bäume, Sträucher und Wildblumen gepflanzt. Holzbänke ermöglichen Unterricht im Freien. Entlang eines kleinen Rundwegs erklären wetterfeste Tafeln den Strukturwandel, regionale Tier- und Pflanzenarten sowie den Beitrag naturnaher Flächen zum Klimaschutz. Mehrere Pflanzaktionen laden Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv einzubringen. Die Fläche wird dauerhaft von Ehrenamtlichen gepflegt.
Projektziele
Umweltbildung stärken, Artenvielfalt fördern, Begegnungsort schaffen, Bürgerbeteiligung ermöglichen, Strukturwandel sichtbar machen
Strukturwandel und Nachhaltigkeit
Die ehemalige Bergbauregion entwickelt sich zu einer klima- und naturfreundlichen Landschaft. Das Projekt zeigt diesen Wandel anschaulich und macht ihn für Kinder und Erwachsene erfahrbar. Das grüne Klassenzimmer, Lernstationen, der Unterricht im Freien, Workshops und Informationstafeln vermitteln Umwelt- und Nachhaltigkeitswissen. Die kommunale Grünfläche wird ökologisch und sozial aufgewertet und als öffentlich zugänglicher Lern- und Begegnungsort entwickelt (SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden). Heimische Bäume und Pflanzen leisten einen Beitrag zu Klimaanpassung, verbessern das Mikroklima und binden Kohlenstoff. Gleichzeitig vermittelt das Projekt Wissen über Klimaschutz.
Region: Düren
Preisstufe: 5000 EUR
Themen: Natur und Artenvielfalt, Bildung und Wissen